Hurrikans

Naturgewalt ohne Angst aber mit Respekt – Hurrikans.

Seit über 40 Jahren hat Cape Coral keinen Kontakt zu einem Hurrikan gehabt. Doch 2004, bei 3 Stürmen in nur 4 Wochen, traf Hurrikan „Charly“ 40 Meilen nördlich von Punta Gorda aufs Land.

Auf Grund einer perfekt funktionierenden Hurrikan-Warnung, die immer mit tagelangen Hurrikan-Watchs beginnt, hielten sich die Schäden in Grenzen. Es entstanden hauptsächlich Zerstörungen an Mobile-Homes oder Holzhäusern bzw. Häusern mit Blechdächern. Häuser, wie unsere Villa Like Heaven, die massiv gebaut sind und bei denen das Dach mit dem Fundament verbunden ist, entstehen meist nur Schäden am Screen oder am Garten rund ums Haus.

Überall gibt es für den Fall einer Evakuierung speziell ausgeschilderte Evacuation-Routes oder auch Möglichkeiten, in ausgewiesenen Schutzräumen Schutz zu suchen. Im Radio, Fernsehen und Internet wird man laufend über den aktuellen Stand informiert. Die Vorhersagen sind sehr präzise und werden laufend aktualisiert, dadurch hat man immer genug Zeit, sein Hab und Gut und sich selbst in Sicherheit zu bringen. Hurrikans, die nach „hurracan“, dem bösen Geist der Taino benannten Stürme, entstehen zwischen Juni und Oktober im Osten des Atlantiks vor der afrikanischen Küste. Wenn sie anschwellen und weiterziehen, trifft ihr Zorn immer wieder Florida. Die starken Beschädigungen, welche ein Hurrikan verursacht, treten hauptsächlich im Bereich des Auges auf, da dies aber örtlich sehr begrenzt ist, sind nur einzelne Bereiche betroffen und nie ganz Florida. Die Ausläufer bringen starken Wind und viel Regen. So waren z. B. bei Charly, obwohl Orlando genau auf seiner Route lag, am Tag danach alle Parks geöffnet. Das Risiko, einen Hurrikan zu erleben und zu Schaden zu kommen, ist daher relativ gering. Man lebt mit den Stürmen, hat keine Angst aber Respekt.