Inseln / Island

Pine, Sanibel und Captiva Island

Die Fahrzeit von Cape Coral aus beträgt ca. 10 – 30 Minuten.

Pine Island

Ist in ca. 10 Minuten vom Haus aus erreichbar.

Auf Pine Island dreht sich heute – wie schon früher – alles ums Fischen. Vom kleinen Weiler Bookelia an der Nordspitze gelangt

man mit dem Boot nach Useppa Island, dem Naturreservat „Cayo Costa“ und dem idyllischen Cabbage Key. Dort findet man auf der Spitze eines von Indianern aufgeschütteten Muschelhügels ein kurioses Restaurant, das „Cabbage Key Inn“ mit einer Bar, die früher der Treffpunkt der Berufsfischer war. Um sicherzustellen, dass sie bei der Rückkehr ein Bier bekamen, hefteten sie eine unterschriebene Dollarnote an die Wand. Noch heute ist das rustikale Gebäude mit Tausenden signierten und datierten Ein-Dollar-Scheinen tapeziert. Die teuerste Tapete Floridas, ca 25000 Dollar hängen an der Wand.

Der Legende nach war die Insel Gasparilla Island bei Port Charlotte das Hauptquartier des blutrünstigen Piraten Jose Gaspar. Die Seeleute der geplünderten Schiffe ließ er über die Klinge springen, aber die weibliche Beute hielt er angeblich auf Captiva gefangen – daher der Name. 

Sanibel

Auf Sanibel versucht man sanften Tourismus zu praktizieren, der Naturschutz und die Bedürfnisse der Urlauber gleichermaßen berücksichtigt. Viele kleine Läden am Straßenrand vermieten Fahrräder tage– oder wochenweise. Das Fahrradnetz mit über 60 km ist hervorragend.Vor Cape Coral liegen – wie ein Angelhaken gebogen – die Inseln Sanibel und Captiva, lange als Geheimtip gehütet. Sanibel und Captiva unterscheiden sich von vielen anderen Feriengebieten schon dadurch, dass es hier keine hohen Häuser und große Hotelkästen gibt. Sie bieten mit Ihren kilometerlangen oftmals menschenleeren sauberen Sand– und Muschelstränden, die sanft abfallen, tropische Inselatmosphäre.

Das Naturschutzgebiet „J. N. Ding Darling Wildlife Refuge“ umfasst ein www.fws.gov/dingdarlingDrittel der Insel. In dem großen Areal an der Bay Seite der Insel leben Alligatoren, Schlangenhalsvögel, Ibisse, Reiher, braune Pelikane,

Greifvögel, Waschbären und etwa 50 unterschiedliche Reptilienarten. Wer die Tierwelt beobachten möchte, kann auf dem „Five Mile Wildlife Drive“ einem Auto-Rundweg die Tierwelt beobachten. (Sanibel-Captiva Rd. Zufahrt per Auto Sa-Do, 1 Stunde nach Sonnenaufgang bis 1 Stunde vor Sonnenuntergang). Auch zu Fuß kann man das Schutzgebiet erkunden auf dem „Indigo Trail“ (ca. 3 km) durch Mangrovenbestände oder auf dem „Shell Mound Trail“ (0,5 km) zu einem indianischen Muschelhügel. Eine ganz andere Perspektive bieten 2 gekennzeichnete Kanu Trails (Verleih bei Tarpon Bay).

Viele Besucher von Sanibel widmen sich anderen Lebewesen – den Schalentieren, die an der Küste in großer Zahl vertreten sind. Durch Stürme und günstige Meeresströmungen werden Zehntausende von Muscheln an das Ufer getragen. Besonders hingebungsvolle Muschelsammler erkennt man an der gebückten Haltung dem so genannten „sanibel stoop“. Als zwei der besten Muschelstrände gelten Bowman`s –und Turner Beach, hier gibt es auch Toiletten, Grillplatz und Picknicktische.

www.shellmuseum.org www.mysanibel.com
www.bestofsanibelcaptiva.com

Captiva

Die kleine Schwester von Sanibel Captiva ist nach Norden nur durch eine kurze Brücke von der Nachbarinsel getrennt. Das subtropische Inselparadies Captiva besitzt eine atemberaubende Vegetation. Hier werden den Feriengästen qualitativ hochwertige Strände, ökologischer Tourismus und ausgefallene Übernachtungsmöglichkeiten geboten. Malerische Bistros, rustikale Grill-Restaurants sowie kleine Geschäfte und Galerien sorgen für ein abwechslungsreiches Urlaubsprogramm. Die Strände von Sanibel und Captiva zählen zu den 10 schönsten Amerikas.